Frank Sonic Interview

Frank Sonic, der aufsteigende Künstler aus dem Raum NRW steht anlässlich seiner Geburtstagsveranstaltung im Butan (Wuppertal) zu einem kurzen Interview für Sonic-Warrior bereit.
Interview geführt per ICQ Mittwoch 24.01.2007
- Du hast Deinen 24ten Geburtstag im Butan in Wuppertal gefeiert mit DJ Rush, Felix Kröcher und noch vielen mehr, lass uns an dem Party-Exzess Teil haben und berichte mal über die Veranstaltung, was dir besonders gefallen hat und was gar nicht?
Hallo Sascha, erst einmal vielen Dank für das Interview! Um auf deine Frage zu kommen...uaaaah...meine Geburtstagsparty war gigantisch. Das es eine gute Party werden würde war mir schon relativ früh klar - dass es aber so fett wird, damit hab ich nicht gerechnet. Das schönste an meinen Geburtstagen ist immer, dass ich alle Freunde und Kollegen die mich über das ganze Jahr begleitet haben um mich herum habe. Schade war in diesem Jahr dass man aufgrund der vielen Leute gar nicht richtig entspannt in alle Floors kam. Das war teilweise echt schon unangenehm. Dennoch denke ich dass eine volle Party besser ist als eine Party auf der gähnende Leere herrscht. Ein weiteres Highlight war sicherlich einmal wieder das Buffet, was für meine Freundin schon fast zum Lebenswerk geworden ist. Sie fängt meistens eine Woche vorher an zu planen und versucht sich jedes Jahr aufs Neue zu übertreffen, was ihr auch immer wieder gelingt.
- Da unsere Namensgebung (Sonic-Warrior und Frank Sonic) so ähnlich sind, liegt die Frage für mich natürlich sehr nahe, wie Du auf deinen Künstlernamen gekommen bist.
Der Name Frank Sonic entstand aus einer lustigen Begebenheit. Ich hatte zu Beginn meiner Karriere fürchterliche DJ-Namen. Mein erster DJ Name war DJ FIRE! Danach legte ich als "Housegeneral" auf. Als ich aber irgendwann merkte dass Mauro Picotto kein "House" ist und mein erstes fettes Booking vor der Tür stand brauchte ich dringend einen aussagekräftigen Namen. Eine Freundin eines ehemaligen Veranstalters kam dann irgendwie auf Frank Sonic. Ich fand dass sich dies irgendwie cool anhörte und so blieb ich einfach bei diesem Namen.
- Du bist zurzeit spürbar in einer aufsteigenden Phase und wirst auch verstärkt außerhalb von NRW gebucht, erzähl doch mal einen kurzen Highlight Rückblick des vergangenen Jahres.
Mein Jahr 2006 fing wie immer mit einer fetten Birthday Party im Butan an. Im Februar hatte ich meinen bislang vielleicht grössten Gig bei der Winterworld in Koblenz. Obwohl ich dort „nur“ das Warm Up gespielt habe, war es schon überwältigend in einer solch riesengrossen Halle zu stehen und seinen Sound auf einem Monster-Soundsystem zu hören. Ich glaube die Halle war noch grösser als der Century Circus bei Nature One. Ein unbeschreibliches Gefühl als die Türen aufgingen und die Leute in die Halle strömten, sich nach gaaaaanz vorne in die erste Reihe drängten und mich von Beginn an anfeuerten bekam ich schon eine kleine Gänsehaut. Solche Gigs sind immer was Besonderes. Im März kam dann eine erschreckende Nachricht sowohl für mich als wahrscheinlich auch jeden anderen NRW Technohead: Meine Homebase, das altehrwürdige Düsseldorfer TOR 3 sollte im Sommer des Jahres verkauft werden. Schnell wurden wir uns bewusst, dass die Party mit DJ RUSH am 11.März wohl eine der letzten sein würde. Dementsprechend wurde dort auch gefeiert. Knapp 2 Monate später, am 4.Juni fand dann die legendäre Closing Party statt. Es war rummsvoll und ich bekam die Ehre eine der letzten Platten zu spielen. Wir waren alle den Tränen nahe. Ich hatte schon Tage zuvor ein flaues Gefühl im Bauch. Aber schon während der Party war mir klar dass es das irgendwie nicht gewesen sein könnte. Mittlerweile wissen wir ja, dass es das auch nicht war. Ich bin froh, dass bislang immer noch kein Käufer gefunden wurde und wir solange noch, wenn auch nicht im grossen Stil, weiterfeiern dürfen. Das TOR gehört einfach zur Technoszene wie das Altbier zu Düsseldorf.
Im Juni stand dann mit meinem Ruhr in Love Gig ein weiteres Highlight ins Haus. Ich hatte ja schon die Jahre zuvor dort gespielt, aber dieses Jahr war alles anders: Ich wurde für den Mainfloor gebucht. In der heissen Mittagssonne spielte ich meinen zweiten Festivalgig in diesem Jahr. Danach wurde ausgiebig der Sieg unserer Deutschen Mannschaft gegen Schweden gefeiert. Gegen Abend wurde ich noch von VIVA TV zu einem Interview eingeladen. Ich war ganz schön nervös. Was dabei rausgekommen ist könnt ihr Euch übrigens auf meiner MySpace Seite anschauen: www.myspace.com/djfranksonic
3 Wochen später fuhren wir dann mit der gesamten Mannschaft meines Lieblingsclubs, dem Wuppertaler Butan, zur Loveparade nach Berlin. Wir wussten weder was uns dort erwartet noch ob es Top oder ein riesengrosser Flop würde. Kommen die Leute denn alle wieder so wie früher? Schon bei der Ankunft an der Paradenstrecke wurde uns klar, dass es alles andere als ein Flop werden würde. Als es um 14h mit der Hymne los ging war die gesamte Strecke gerammelt voll. Um unseren Wagen tanzten die Leute wie ich es sonst nur aus den „guten“ Loveparade Jahren und aus dem TV kannte. Es war umwerfend dort oben auf dem Truck zu stehen und aufzulegen. Du hebst einen Arm und ein Fussballfeld voll mit Leuten fängt an zu schreien und fiebert mit einem mit. An diesem Nachmittag hab ich vielen meiner Freunde gesagt: „Das ist der beste Beweis dass Techno niemals tot sein wird!“
Nach dem Loveparade Wochenende blieben wir eine Woche in Berlin und fuhren direkt von dort aus zur Airbeat One. Einem weiteren Festival was im vergangenen Sommer auf dem Programm stand. Ich wusste nicht viel über dieses Event und war wirklich überrascht wie gross das ganze im Endeffekt doch war. Eine Mini-Nature One mitten in Mecklenburg Vorpommern zwischen Seen und Wäldern. Das war totales Neuland für mich. Die perfekte Betreuung und viele bekannte Gesichter wie Felix oder der Rushi machten den Abend perfekt. Wir alberten ein bisschen rum und feierten mit einer gigantischen Crowd in einem riesigen Zirkuszelt, voll gepackt mit sattem Sound und fetter Lightshow. Die Jungs da oben brauchen sich wirklich vor niemandem zu verstecken. Das war schon ganz grosses Kino.
Anfang August gings dann wie jedes Jahr mit Sack und Pack zum grossen Vorbild, der Nature One. Schon fast standesgemäß reissten wir mittwochs abends an und schlugen unser Lager auf. Um dieses Festival in Worte zu fassen fehlen mir schon fast die Worte. Es gibt kein anderes Wochenende im Jahr wo man so viele Leute trifft, die man manchmal das ganze Jahr über nicht sieht oder vielleicht auch gar nicht sehen will *grins* - Spass beiseite. Wenn du über das Gelände läufst triffst du so viele Leute aus der Szene dass Du vor lauter Umarmung und Getratsche schon gar nichts vom eigentlichen Festival mehr mitbekommst. Zum Glück hatte ich in diesem Jahr trotzdem noch genug zeit für meine beiden Gigs, Freitag und Samstag in unserem Tor 3 / Acidwars Bunker. Es gibt nix geileres als in dieser langen Röhre oberhalb der Leute zu stehen und nur noch Köpfe wackeln zu sehen weil einfach nix mehr geht. Am Freitag als es Anfing zu regnen wurde es sogar so voll, dass nichtmal wir DJs mit unseren Taschen aus dem Bunker rauskamen. Und das gibt es einfach nur bei Nature One. Ich freue mich jetzt schon auf die diesjährige Ausgabe.
Der Herbst und der Winter des letzten Jahres wurde dann wie immer wieder clubbiger und mehr "Back to the Roots". Die Tielmannbeats Reihe im Butan, bei der ich jeden ersten Samstag im Monat den Headliner Support spiele ist einfach ein All-Time Highlight was mich jeden Monat aufs Neue prägt. Ich bekomme so viel Support, unendlich Kraft und Energie durch diesen Club dass ich mich wirklich immer wieder auf den Club freue. Auch wenn ich mittlerweile wohl 5 Millionen Mal dort gespielt habe ist jeder Gig dort was ganz Besonderes. Am Montag nach einer Tielmannbeats bin ich sogar meistens so motiviert dass ich freiwillig früh aufstehe und mir schon neue Sachen fürs nächste Mal überlege. Das Umfeld, die Macher und die Gäste machen den Club zu dem was er ist. Das absolute Aushängeschild in Sachen Techno NRW. Da kommt man nicht dran vorbei egal ob man will oder nicht.
Ende des Jahres gab es noch ein weiteres Highlight. Der Big Bang im Universal Dog in Lahr stand am ersten Weihnachtstag auf dem Programm. Ultralange Autofahrt bis in den Schwarzwald haben sich aber mehr als gelohnt. Ich hatte dort ne super Playtime und die Leute sind richtig gut mitgegangen. Wenn du in nen Laden kommst den du nicht kennst, vor allem in einer Gegend wo du noch nie warst ist es immer sehr schwierig weil man nicht weiss wodrauf die Leute soundtechnisch so stehen. Aber ich hab schnell ein paar Sachen ausprobiert und nach der dritten Platte wusste ich auch schon fast wie man "Techno" im Breisgau schreibt. Da wir uns dort auch noch begegnet sind hätte der Abend aber auch gar nicht schlecht werden können :) Big Bang muss man wohl einfach mal mitgemacht haben.
- In diesem Jahr bist Du sogar auf der Mayday, der „Mutter“ aller Technogroßveranstaltungen im Mainfloor vertreten, das bringt sogar den ganz alten Hasen noch eine Gänzehaut über den Körper. Du bist doch sicherlich jetzt auch schon richtig aufgeregt, wie bereitest Du dich auf das Event vor und welche Gedanken schiessen dir durch den Kopf, wenn du an die Mayday denkst?
Als die Anfrage für Mayday kam hab ich natürlich erstmal ne Flasche aufgemacht…ganz klar. Das ist so was wie der Ritterschlag für jeden DJ. Mayday war für mich immer was ganz Grosses und wird es auch für immer sein. Ich habe seit dem Jahr 2001 keine Mayday verpasst. Das ist einfach die Aushängeveranstaltung der Techno Szene. Kein anderes Event hat die elektronische Musikszene so geprägt wie die Mayday. Wenn du im Ausland spielst kennen die Leute 2 Dinge die sie mit deutschen Techno in Verbindung bringen: Loveparade und eben diese Riesensache da in den Westfalenhallen. Ich freue mich in diesem Jahr ein Teil davon sein zu dürfen. Natürlich bin ich aufgeregt wenn ich daran denke. Bei einem solchen Event musst du einfach aufgeregt sein. Sonst wäre es ja ein Gig wie jeder andere auch.
- Du hast eine Ausbildung als Eventmanager in dem legendären Tor3 in Düsseldorf durchgeführt, war das der Anstoß für eine DJ Karriere oder warst Du schon vorher als Künstler aktiv?
Die Ausbildung war mir für mich und meine weitere berufliche Laufbahn sehr wichtig. Weil ich mich damals für den Techno und gegen meine schulische Laufbahn entschieden habe musste ich dies irgendwie kompensieren. Da ich fürs TOR 3 sowieso schon seit 2002 die Bookings gemacht habe, haben sie mich Mitte 2003 gefragt, ob ich nicht Lust hätte auch unter der Woche dort im Büro zu arbeiten. Da der Beruf des Veranstaltungskaufmanns gerade auf den Markt kam, bot sich die Möglichkeit das ganze als Ausbildung zu machen und ich hab dann sofort das volle Programm einer betrieblich/schulischen Ausbildung durchgezogen. Im Nachhinein bin ich wirklich froh darüber, da ich nun das ganze kaufmännische Wissen was ich durch die Ausbildung erlangt habe für meine eigene Agentur nutzen kann. Sich nur auf die Musik zu verlassen ist meiner Meinung nach ein ganz klares Todesurteil.
- Welcher Gig hat Dir in der letzten Zeit am aller besten gefallen und warum?
Der beste Gig in der letzten Zeit war sicherlich mein Set bei meinem Birthday vor ein paar Wochen im Butan. Für die Leute war ich an dem Abend so was wie ein kleiner „Headliner“ und wurde auch dementsprechend gefeiert. Das kenne ich vom Butan her so eigentlich nicht, da ich ja meistens den Support für den Headliner spiele. Das war schon cool, wenn die Leute dich in deiner Homebase so supporten und du am liebsten mitten in die Menge springen würdest. Das war gigantisch.
- Welche fünf Platten hab Dich besonders geprägt oder spielen in deinem Leben eine wichtige Rolle und warum?
1.
Underworld - Born Slippy - ein All-Time Klassiker den ich 3 Jahre lang in meinen Sets als finalen Track gespielt habe. Viele schöne Erinnerungen hängen an diesem Stück.
2.
Speedy J - Electric Deluxe - Besser kann man Techno nicht definieren. Diesen Track spiel ich fast heute noch in jedem längeren Club-Set. Wenn es nach dem Break wieder voll abgeht rastet der Floor einfach jedes Mal aus. Unglaublich!
3.
Members of Mayday - Team X Treme - Am Abend vor der Mayday 2004 bin ich mit meiner Freundin zusammengekommen. Am Tag der Mayday sind wir dann Bonnie und Clayde mässig nach Dortmund gefahren und haben unsere erste gemeinsame Party als Paar gefeiert. Als dann die Hymne gespielt wurde haben wir uns angeschaut und beschlossen dass wir ab nun gemeinsam unser Leben verbringen. Das war wunderschön und manchmal überrasche ich sie heute noch mit diesem Track und spiel ihn im Club.
- Wenn Du Deinen eigenen Style beschreiben müsstest, wie würdest Du diesen in wenigen Aussagekräftigen Worten beschreiben?
Sehr schwierig zu beschreiben. Mein Style ist meistens auf die Party und Playtime zugeschnitten. Da ich durch meine Residency im Butan oft 5 Stunden oder auch länger spiele muss ich mich den Leuten anpassen. Da geht’s dann manchmal anfangs schon mal härter zur Sache und endet in minimalem Electrosound. Wenn ich auf dem zweiten Floor spiele, packe ich aber auch ab und an nur lockeren Sound ein. Ich bin Künstler und lasse mich nicht in eine Schublade stecken. Viele DJs legen sich auf nur einen einzigen Style fest und haben auch viel Erfolg damit. Das war aber noch nie mein Ding. Dafür liebe ich Techno viel zu sehr als mich nur auf einen Style beschränken zu wollen. Ich bewege mich aber immer zwischen 132 und 140 BPM. Wenn du als DJ einmal in diesem Style-Teufelskreis drin bist kommst du nicht mehr heraus. Dann kannst du nur noch das machen für was dich die Leute lieben. Ich will mich aber frei bewegen und das spielen was mir gerade Spass macht. Klar wissen die Leute nicht immer was sie erwartet aber gerade das macht es doch spannend. Ich bin ein Freund von Veränderungen und lebe für Technomusik. Es gibt nichts Schlimmeres als Stagnation und wenn du jahrelang das gleiche spielen musst obwohl du vielleicht schon längst keinen Spass mehr daran hast.
- Neben deiner Tätigkeit als DJ, Pressearbeiten für Veranstaltungen und Flyer-Design führst Du natürlich auch ein Privatleben, welche Interessen wären da besonders hervorzuheben?
Die wenige Zeit die ich zu Hause verbringe, nutze ich um mich um meine Freundin zu kümmern. Viele Hobby`s haben wir eigentlich nicht. Da wir im Sommer 2006 Nachwuchs bekommen haben bleibt einfach keine Zeit mehr für andere Dinge. Die Familie steht vor allen anderen Dingen ganz oben auf dem Programm. Aber bevor sich jetzt einige fragen warum ich ihnen nichts von unserem kleinen Baby erzählt habe: Es ist goldig, haarig und hat 4 Pfoten! Mylo, eine wunderschöne Golden Retriever Dame hält unser Familienleben ganz gewaltig auf Trab. Wenn ich morgens von einem Gig nach Hause komme, kommt sie mir entgegen gelaufen und freut sich, dass ich wieder da bin. Spätestens dann weiss ich dass ich wieder in meiner realen Welt angekommen bin und meine Platten erstmal ein paar Tage Pause haben.
- Du bist auch schon seit knapp 6 Jahren im Tor3 und dem Butan resident DJ und konntest Dir somit eine treue Fan-Gemeinde aufbauen sogar mit einer eigenen Party Reihe im Butan durchstarten. Gab’s schon irgendwelche witzige Fan-Anekdoten?
Na klar. Da gab es schon einiges. Und es wird immer mehr. Was nicht unbedingt an meinem steigenden Bekanntheitsgrad liegen muss. Mittlerweile ist das Publikum auf Techno (bzw. Hardtechno) Party´s so jung geworden, dass man sich teiweise mit 24 schon als alter Hase fühlt. Die jungen Kids behandeln die DJ`s heutzutage wie Popstars. Das war früher alles nicht so. Da kamst du in den Club, hast aufgelegt und bist wieder gegangen.
Heute werden manche Acts wahrlich von Autogrammjägern angehimmelt. Ich freue mich wenn die Leute Autogramme von mir haben wollen, nur weiss ich manchmal nicht so richtig damit umzugehen. Ich fühl mich einfach noch nicht als Superstar. Vielleicht ist das in ein paar Jahren anders, wer weiss?! Ich freue mich ja sehr, dass es noch Nachwuchs bei den Feierleuten gibt, aber als ich so alt war wie die Kids die heutzutage teilweise auf Technoparty´s gehen stand ich noch auf die Spice Girls! Hehe…
- Zum Schluss noch eine Frage für die Zukunftsaussichten. Das neue Jahr ist angebrochen, welche neuen Projekte oder auch Vorsätze stehen für das Jahr 2007 ganz dick in Deinem Kalender?
Oberste Maxime für das kommende Jahr ist sicherlich endlich mal wieder mehr Tracks zu releasen. Meine Releases sind leider alle schon leicht angestaubt und ich habe viele neue Ideen. Einige Sachen sind auch schon fertig und stehen vor der Veröffentlichung. Ich würde gerne vor der Mayday noch mindestens eine gute Platte releasen. Allerdings ist es immer schwierig da ich wirklich Musik produzieren möchte und keinen lieblosen Loop-Techno. Das gibt es an jeder Ecke und ist in meinen Augen einfach ausgelutscht. Wenn ich schon produziere soll es auch eine eigene Note haben und muss einen Wiedererkennungswert haben. Natürlich möchte ich auch als Frank Sonic nach wie vor auf vielen Party’s und Festivals diesen Jahres spielen. Dennoch habe ich auch mit meinem neuen Projekt PLASTICBOYZ einiges vor. Zusammen mit Andi Weis aus Köln spielen wir an 4 Decks und lassen uns jedes Mal irgendwelche Specials einfallen. Bei unserem ersten Gig im Fusion Club Münster haben wir im ganzen Laden lustige Plasticboyz Sticker verteilt. Die haben sich die Leute auf die Stirn geklebt und sind damit durch den ganzen Laden gerannt. Das war echt crazy! Unsere Webseite ist zwar noch im Aufbau aber wer Lust hat kann ja schon mal einen Blick hinein werfen: www.PLASTICBOYZ.com
Privat sollte ich mal wieder ein bisschen öfter ins Fitness-Studio gehen. Ansonsten habe ich eigentlich keine Vorsätze weil ich das meiste was ich mir vornehme sowieso nach 2 Tagen wieder verwerfe :) Ich wünsch mir einfach nur viel Spass an der Sache und weiterhin so straight und real zu bleiben. Nichts ist schlimmer als den Überblick zu verlieren…
Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg im neuen Jahr.
Ich bedanke mich und hoffe Euch einen kleinen Einblick in Frank Sonic gegeben zu haben…
Euch allen wünsche ich auch alles alles Gute… und freue mich auf viele viele fette gemeinsame Party´s in 2007
Euer Frank
Weitere aktuelle News auf www.frank-sonic.de und www.myspace.com/djfranksonic
